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Checkliste zur Planung einer Webseite

Inhaltsverzeichnis

Checkliste zur Planung einer Webseite

Eine Webseite zu erstellen, ist ein riesengroße Sache. Es gilt vieles zu bedenken! Um so ein gewaltiges Projekt erfolgreich abzuschließen, brauchst du einen Plan.

Damit du ein Ergebnis bekommst, auf das du stolz sein kannst, weil es dich näher an dein Ziel bringt, brauchst du unbedingt eine gute, gründliche Vorbereitung. Dein Fleiß wird sich auszahlen!

Denn je besser du vorbereitet bist, desto professioneller wird deine Webseite, und desto besser hilft sie dir, deine Ziele zu erreichen.

Um dir zu helfen, eine richtig klasse Webseite umzusetzen, geht es in diesem Beitrag um die 8 Dinge, die du haben brauchst, bevor dein Projekt Webseite startet. Denn nur wenn diese Bausteine komplett sind, kannst du alles zu einem ganzheitlichen Konzept zusammenfügen.

✅ Welches Ziel hat deine Webseite?

Damit ein Projekt erfolgreich werden kann, braucht es ein Ziel. Das gilt auch für deine Webseite. Es ist wichtig, dass dir von Anfang an klar ist, welches Ziel deine Webseite für dich erreichen soll. Dieses Ziel formulierst du am Besten in ein bis zwei Sätzen.

Beispiele für Ziele einer Webseite:

  • Anfragen generieren
  • Verkäufe machen
  • Newsletter Eintragungen gewinnen
  • Downloads generieren für ein Freebie

Jetzt denkst du dir vielleicht, Marty, das klingt alles super! Ich will, dass mir meine Webseite bei allen Punkten hilft, die du da aufgezählt hast.

Wichtig ist: leg ein Hauptziel fest. Du brauchst immer ein alleroberstes, allerwichtigstes Ziel. Das könnte zum Beispiel sein, dass du (Beratungs)anfragen bekommen willst. Denn wenn Leute mit dir in Kontakt treten, lernen sie dich persönlich kennen – ihr schaut, ob ihr miteinander arbeiten wollt und wenn ja, ab gehts! Kund:in gewonnen. 😉

Wenn du einen Onlineshop hast, oder Onlinekurse verkaufst, könnte das Ziel deiner Webseite heißen: Produkte verkaufen. Kontaktanfragen zu bekommen wäre dann nicht dein alleroberstes, allerwichtigstes Ziel – es könnte aber durchaus ein Ziel sein.

Wenn dir das hilft, schreib dir doch eine Zielhierarchie auf.

Zum Beispiel:

  1. Anfragen bekommen
  2. Mehr Eintragungen für meinen Newsletter
  3. Downloads fürs Freebie

Mache dir bei allen Zielen bewusst, warum es dein Ziel ist. Warum du Anfragen willst, ist bestimmt klar. 😁 Aber was willst du mit deinem Newsletter erreichen? Wie helfen dir die Ziele 2 bis xyz, dein allererstes Ziel zu erreichen? Das ist wichtig! Wenn du weißt, warum du machst, was du machst, hast du schon viel gewonnen. Entsprechend kannst du nämlich deine Webseite mit ganzheitlichem Konzept strategisch aufbauen.

✅ Was ist dein Angebot?

Wichtig ist auch hier: Du brauchst ein Hauptangebot.

Wenn du mehrere Angebote hast, stelle dir also zuerst die Frage: auf welches willst du deinen Fokus legen? Das sollte wirklich ein Angebot sein. Die anderen kommen auch auf deine Webseite – aber damit sich deine Kund:innen zurechtfinden, brauchen sie einen Fokuspunkt. 

Wenn du zum Beispiel Ernährungsberatung und Hypnose anbietest, dann kannst du überlegen:

  • Was macht dir mehr Spaß?
  • Für welche Leistung gewinnst du leichter Kund:innen (und verdienst leichter Geld 😉)?
  • Bist du in einer Leistung vielleicht mehr Expert:in als in der Anderen?
  • Mit welchem Angebot kannst du deinen Kund:innen besser weiterhelfen?

Sagen wir mal, dein Fokusangebot ist Hypnose. Auf deiner Startseite bekommt Hypnose dann die größte Aufmerksamkeit.

Jetzt verknüpfst du die Angebote Hypnose und Ernährungsberatung miteinander. Welchen Gewinn haben deine Kund:innen daraus, dass du beides kannst? Es ist wichtig, dass deine Angebote nicht zusammenhanglos wirken.

✅ Wie ist dein Prozess?

Buchen deine Kund:innen zuerst ein kostenloses Vorgespräch? Was kommt dann? Verkaufst du was über einen externen Shop wie Elopage / Digistore oder Shopify?

Dein Prozess gehört auf deine Webseite. Lass deine Kund:innen nicht die berühmte Katze im Sack kaufen. 🐈 Erzähle ihnen, was passiert wenn sie dich kontaktieren.

Weil, kennst du das, wenn du eigentlich was machen willst, aber du weißt nicht so recht ob du sollst, weil du dir nicht sicher bist, welche Auswirkungen das hat? Eine Beratung buchen ist keine kleine Sache! Das kann für deine Kund:innen echt ein unheimlich riesiger Schritt sein!

Deshalb hilf ihnen doch dabei und erzähle, was als nächstes kommt. Zum Beispiel:

“Buche dir dein kostenloses 20 Minuten Beratungsgespräch in Zoom.”

Dann schaust du weiter: Was, wenn man mit dir arbeiten möchte? Eine Zusammenarbeit mit dir läuft so und so ab. Ihr besprecht das und das. Es gibt so und so viele Beratungsgespräche, oder so und so viele Trainingseinheiten. Deine Kund:innen bekommen dieses oder jenes Material (z.B. einen Ernährungsplan).

Weißt du, was ich meine?

Das gehört alles auf deine Webseite. Viele Dienstleister:innen halten sich hier viel zu kurz.

Es ist schon wichtig, dass du keine ausufernden Romane schreibst. So lang wie nötig, aber so kurz wie möglich, ist hier ein guter Leitfaden. Verwende außerdem unbedingt Zwischenüberschriften und Aufzählungen, damit alles übersichtlich bleibt.

✅ Texte für deine Webseite

Die Texte für deine Webseite schreibst du, bevor du ans Design gehst!

Warum? Weil es die Aufgabe vom Design ist, deine Texte in Szene zu setzen. Es ist nicht die Aufgabe deiner Texte, in irgendein Design zu passen.

Du brauchst zuallererst die Struktur, mit der du deine Webseite und die Texte, die darauf gehören, aufbaust.

Für die Startseite könnte das zum Beispiel so aussehen:

  • Startbild (Header)
  • Testimonial (oder “Bekannt aus”)
  • Dein kostenloses Angebot (dein “Freebie” – unbedingt anders nennen! 😆)
  • Dein Hauptangebot
  • Deine anderen Angebote
  • Welchen Gewinn haben deine Kund:innen aus einer Zusammenarbeit mit dir?
  • Über dich
  • Noch mehr kostenloser Mehrwert (z.B. dein Blog, YouTube Videos, Instagram)
  • Fußzeile

Das machst du für alle Seiten deiner Webseite. Wenn du das hast, kannst du mit dem Texten loslegen. Mit dieser Struktur kannst du dann auch super deine Webseite aufbauen, sodass ein ganzheitliches Konzept draus wird.

Dazu, wie du deine Texte für Suchmaschinen optimierst, habe ich in diesem Beitrag was geschrieben.

✅ Emotionale, professionelle Bilder

Damit deine Webseite dir hilft, Anfragen zu bekommen, brauchst du emotionale Fotos, die deine Texte gut unterstützen.

Das können Bilder von dir selbst sein. Du brauchst nicht auf jedem Bild sein. Es macht durchaus Sinn, auch schöne, emotionale, professionelle Bilder mit anderen Motiven zu zeigen.

Wenn du aber eine persönliche Dienstleistung anbietest – wie Beratungen! – dann gehörst du auf mehr als nur ein einziges kleines Bildchen auf deiner Über Mich Seite. Deine Kund:innen wollen wissen, mit wem sie arbeiten. (Psst: statt Bildern kannst du auch ein Video von dir aufnehmen, in dem du über dich erzählst. 😀 Das funktioniert auch super, um eine persönliche Connection zu deinen Webseitenbesucher:innen aufzubauen.)

Gerade wenn du Fotos von dir selbst verwendest, wirst du die Bilder irgendwann austauschen wollen. In einem oder zwei Jahren wirst du einfach anders aussehen. Vielleicht hast du einen anderen Haarschnitt, willst dich mit anderer Kleidung zeigen oder einfach deiner Webseite nochmal ein aktuelles DU geben. Das ist gut und vollkommen richtig.

Wichtig ist, dass du ein professionelles, komplettes Set an Bildern hast, bevor du deine Webseite baust.

Was ich mit diesem Abschnitt sagen will, ist: Ja, du brauchst eine Struktur. Ja, das Ganze muss solide sein. ABER lass dich nicht aufhalten. Fang einfach an! Nachbessern kannst du immer.

✅ Die Technik

Nein, du musst natürlich nicht programmieren lernen. 🙃

Jede Webseite braucht eine Domain – also eine Adresse, unter der sie erreichbar sind (z.B. martybaldus.de). Außerdem brauchst du Webhosting.

Beim Webhosting empfehle ich, einen Anbieter innerhalb der EU zu wählen. So werden keine Daten in die USA geschickt, was datenschutztechnisch immer kritisch ist. Einen Anbieter, den ich gut finde und dir deshalb empfehle, ist IONOS. Ich hoste meine eigene Webseite dort und viele meiner Kund:innen sind mit IONOS auch sehr zufrieden.

Empfehlen kann ich dir auch noch Raidboxes. Das kenne ich von einigen meiner Kund:innen.

Außerdem musst du dich entscheiden, mit welchem System du deine Webseite bauen willst. Ich persönlich empfehle dir WordPress. Damit hast du die meisten Möglichkeiten. Anbieter wie WIX oder Jimdo grenzen einfach sehr stark ein, was du alles umsetzen kannst und verlangen außerdem mehr Geld für “Zusatzfunktionen”. WordPress installierst du einmalig und hast dann alle Funktionen komplett zur Verfügung.

Technik, die ich dir für WordPress ans Herz lege:

Theme: Astra
Page Builder: Elementor
Backups: UpdraftPlus
Sicherheit: Sucuri
Page Speed: WP Optimize

Die DSGVO ist auch wichtig.

Achtung: Ich bin kein Anwalt oder Rechtsexperte.

Was ich dir aber mit Sicherheit sagen kann, ist: Du brauchst einen Cookie Banner, eine Seite fürs Impressum und eine für Datenschutz. Je nach Webseite kommen noch AGBs und Widerruf dazu.

✅ Pflege deiner fertigen Webseite

Obwohl die Pflege erst kommt, wenn du eine Webseite hast, macht es Sinn vorher zu überlegen, wie viel Zeit du investieren willst oder wer die Pflege für dich übernehmen würde.

Zur Pflege gehören in erster Linie unbedingt regelmäßige Updates deiner Webseite. Das ist unglaublich wichtig. Denn sonst kann es passieren, dass deine Webseite einfach irgendwann nicht mehr richtig funktioniert. In jedem Fall entstehen Sicherheitslücken, die für dich als Dienstleister:in (und für deine Kund:innen!) richtig fatal sein können.

Also, Updates sind in must-have! Hierfür solltest du jede Woche ein bisschen Zeit investieren. Einloggen, Webseite auf den neuesten Stand bringen und kurz schauen, ob alles passt und funktioniert.

Zur Pflege deiner Webseite gehören allerdings auch solche Updates, die nichts mit der Technik zu tun haben. Wenn du zum Beispiel deine Preise oder dein Angebot änderst, gehört das auf deine Webseite. Nicht irgendwann, sondern sofort.

Psst: Bedenke auch, dass eine Shop Webseite viel mehr Pflege braucht als eine einfache Angebotsseite mit gutem Terminanfrage-Prozess dahinter.

Was du wissen musst - in Kürze:

Gute Vorbereitung ist wirklich enorm wichtig. 🙌 Wenn du diese Dinge bedenkst, bist du auf einem guten Weg:

✅ Welches Ziel hat deine Webseite?
✅ Was ist dein Angebot?
✅ Wie ist dein Prozess?
✅ Texte für deine Webseite
✅ Emotionale, professionelle Bilder
✅ Die Technik
✅ Pflege deiner fertigen Webseite

Bleib dran!

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Der Marty Baldus

Ich bin der Marty, euer Digital-Virtuose. Kann auch sagen: Web Designer, Programmierer und WordPress-Experte.

Wie fing alles an?

Weißt du noch, 1995? Als ich so ungefähr 10 Jahre alt war, habe ich einen Computer bekommen. Der lief damals mit DOS – bedient hat man ihn also nicht wie heute per Mausklick, sondern erstmal per Tastatur und Code. Das hat mir echt Spaß gemacht! Deshalb hab ich mich seitdem viel damit befasst.

Also: Karriere als Programmierer?

Nein. Meine Karriere beginnt im Rettungsdienst. Da bin ich geblieben, bis ich einen Studienplatz in Humanmedizin bekommen habe. Schnell wurde mir aber klar: Ich will mein eigenes Ding machen. Nicht in sechs oder drei oder zwei Jahren, sondern jetzt.

Ich bin ein ganz oder gar nicht Typ.

Nebenberufliche Selbstständigkeit kam für mich nicht in Frage – ich bin also gleich voll rein. Und habe schnell gemerkt: es braucht mehr als ein gutes Auge fürs Design.

Wo finde ich neue Kontakte?

Wie gewinne ich überhaupt Kund:innen online?

Wie werde ich sichtbar im Internet?

Wie sieht ein gutes Angebot aus?

Alles Fragen, denen ich mich gestellt, und die ich gelöst habe! Denn du hast mich ja schließlich gefunden

Meine Ziel

Als selbstständiger Designer und Entwickler zu arbeiten, ist mein größter Lebenswunsch. Mich selbst zu verwirklichen war mir schon immer unglaublich wichtig. Umso wunderbarer ist es, das auch beruflich zu tun. Es ist für mich das Größte, dir eine Webseite zu bauen, die du liebst, weil sie dich und deine Sache weiter bringt.

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Sybille Wermann — “Dank der tollen und effizienten Zusammenarbeit mit Marty stand meine Website binnen weniger Wochen und konnte endlich online gehen. Zu meiner großen Überraschung hatte ich 15h nachdem diese Online gegangen war, bereits meine 1. Beratungsanfrage über mein Kontakformular erhalten. ”
Thursday, August 31, 2017

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